Firmenprofil
Mitarbeiter
Werkstattservice
Tipps & Tricks
Beladung
Einspritzanlage
Fahrwerk
Frühjahrs-Check
Hinterradschwinge
Rahmenbauarten
Rahmengeometrie
Reifen
Räder
Scheibenbremse
Sitzposition
Tipps für Motorradeinsteiger
Trommelbremse
Vordergabel
FAQs
Racing-Team Brandenburg
    Startseite
   Sitemap
   Kontakt
  Gästebuch

Frequently Asked Questions (FAQs)

 


 

Frage: Warum stempelt das Vorderrad beim Anbremsen oder Hineinbremsen in eine Kurve, aber sobald man die Bremse loslässt oder ans Gas geht, wird das Vorderrad ruhig? Warum springt das Vorderrad im letzten Bereich der Bremszone?

Ursache:

Die Gabel taucht beim Anbremsen zu tief ein und erreicht den progressiven, harten Bereich gegen Ende des Federweges.

Lösung

a) mehr Federvorspannung an der Gabel

b) härtere Gabelfedern

c) falls zuviel Restfederweg unausgenützt bleibt, Ölstand in der Gabel absenken.

d) sicherstellen, dass hohe mechanische Reibung die Funktion der Gabel nicht beeinträchtigt.

e) Heckhöhe zu hoch, zuviel Federvorspannung hinten, Heckhöhe absenken durch Verringerung der Federvorspannung am Federbein.

 

Nach oben

Frage: Das Vorderrad springt im letzten Bereich der Bremszone?

Ursache

Die Gabel federt bis zum harten Bereich durch den Ölstand ein oder schlägt ganz durch und kann daher kleine Wellen in der Fahrbahn nicht mehr verarbeiten.

Lösung

a) falls zuviel Restfederweg ungenützt bleibt, Ölstand in der Gabel absenken.

b) falls die Gabel den vollen Federweg ausnutzt und durchschlägt, Federvorspannung erhöhen bzw. Gabelölstand erhöhen, falls erforderlich härtere Gabelfedern einbauen.

 

Nach oben

Frage: Das Vorderrad stempelt und gibt ein unsicheres Gefühl im neutralen Bereich der Kurve (nach dem Anbremsen, aber vor dem erneuten Gasgeben)?

Ursache

Durch Über- oder Unterdämpfung der Gabel kann das Vorderrad kleinen Unebenheiten der Fahrbahn nicht exakt folgen.

Lösung

a) zu wenig Zugstufendämpfung, Zugstufendämpfung der Gabel einige Clix zudrehen

b) wenn zugleich jede kleine Welle am Lenker spürbar wird, Zugstufendämpfung einige Clix aufdrehen

c) fallweise auch Druckstufendämpfung einige Clix weicher stellen

 

Nach oben

Frage: Das Vorderrad verliert Grip beim herausbeschleunigen, speziell beim harten Beschleunigen aus langsamer Kurven?

Ursache

zu wenig Zugstufendämpfung, zuviel Federvorspannung in der Gabel, Fronthöhe zu hoch, Federbein zu weich, Heckhöhe zu niedrig.

Lösung

a) Zugstufendämpfung der Gabel einige Clix zudrehen

b) Federvorspannung der Gabel reduzieren

c) Federvorspannung hinten erhöhen oder härtere Stoßdämpferfeder einbauen

d) Fronthöhe durch erhöhen des Gabelüberstandes absenken, oder ggf. Heckhöhe vergrößern.

 

Nach oben

Frage: Gabel ist sehr unkomfortabel, alle kleinen Unebenheiten sind direkt am Lenker spürbar?

Ursache

Hohe mechanische Reibung oder verspannt eingebaute Gabel?

Lösung

a) Vorderachsklemmung lösen und Gabel öfters durchfedern

b) bei Upside-Down Gabeln Anzugsdrehmoment der unteren Gabelbrücke kontrollieren

c) Staubkappen der Gabel abziehen und Dichtringe leicht mit spez. Dichtringfett fetten

d) bei verbleibender mechanischer Reibung Gabel überholen lassen

 

Nach oben

Frage: Das Heck "pumpt" beim Herausbeschleunigen und in langgezogenen Kurven mit welliger Fahrbahn?

Ursache

Federbein unterdämpft

zuwenig Federvorspannung

Feder zu weich

Lösung

a) Zugstufe einige Clix zudrehen

b) statischen Durchhang am Heck kontrollieren und auf ca. 5 ? 10 mm einstellen über Erhöhen oder Verringern der Federvorspannung.

c) Falls sehr viel Federweg ausgenützt wird, Druckstufendämpfung einige Clix zudrehen.

d) Durchhang mit Fahrer kontrollieren, (Richtwert ca. 25 ? 30 mm, gemessen von voll ausgefedert ausgehend) und ggf. durch einbauen einer härteren Feder einstellen.

 

Nach oben

Frage: Warum stempelt das Hinterrad beim Anbremsen?

Ursache

Zuviel Federvorspannung hinten, (Heck federt bis zum Anschlag aus, Federbein kann nicht mehr arbeiten), Federbein überdämpft, Gabel zu weich

Lösung

a) statischen Durchhang kontrollieren, ggf. Federvorspannung reduzieren,

b) wenn sich die Heckpartie gleichzeitig sehr ?straff? anfühlt, Zugstufendämpfung einige Clix aufdrehen, damit das Hinterrad kleinen Unebenheiten schneller folgen kann.

c) wenn die Heckpartie relativ schnell ausfedert, Zugstufendämpfung einige Clix zudrehen, damit das Hinterrad nicht unkontrolliert springt.

d) Restfederweg an der Gabel kontrollieren, falls die Gabel sehr tief eintaucht, wird das Hinterrad zuviel entlastet und hebt ab. Gabelfedervorspannung erhöhen oder härtere Gabelfedern montieren.

 

Nach oben

Frage: Die Hinterfederung gibt Fahrbahnunebenheiten zu direkt an den Fahrer weiter, ausserdem schlechte Reifenhaftung bei unebenem Fahrbahnbelag? Was kann ich dagegen unternehmen?

Ursache

Druckstufendämpfung zu hart, Federvorspannung zu gering, Federung sinkt sehr weit ein und arbeitet im progressiven, harten Bereich

Feder zu hart

Lösung

a) Druckstufendämpfung einige Clix weicher stellen

b) statischen Durchhang kontrollieren und ggf. einstellen auf ca. 5 ? 10 mm

c) falls bei richtig eingestelltem statischen Durchhang das Heck mit Fahrer weniger als 25 mm einsinkt, ist eine weichere Feder zu wählen.

 

Nach oben

Frage: Der Hinterreifen hat schlechtes Laufbild und kurze Lebensdauer, Lauffläche reißt nach weniger als 10 Runden auf, Grip während der ersten paar Runden OK. Was kann ich dagegen unternehmen?

Ursache

Reifenmischung zu weich für die jeweilige Strecke und Temperatur

Federung hinten zu weich eingestellt, arbeitet zu weit im Progressiven Bereich

Dämpfung hinten absolut falsch eingestellt

Lösung

Nächst härtere Reifenmischung auswählen

Statischen Durchhang kontrollieren und richtig einstellen

Dämpfung am Federbein auf Grundeinstellwerte einstellen, davon ausgehend Feineinstellung vornehmen

 

Nach oben

Frage: Der Hinterreifen hat ein "zu schönes" Laufbild auch nach vielen Runden, Lauffläche sehr glatt, Grip schlecht. Was kann ich dagegen unternehmen?

Ursache

Reifenmischung zu hart für jeweilige Strecke und Temperatur

Federung hinten zu hart eingestellt, keine Gewichtsverlagerung beim Beschleunigen

Dämpfung hinten absolut falsch eingestellt, meist überdämpft

Lösung

Nächst weichere Reifenmischung auswählen

Statischen Durchhang kontrollieren und richtig einstellen

Dämpfung am Federbein auf Grundeinstellwerte einstellen, davon ausgehend Feineinstellung vornehmen

 

Nach oben

E-Mail an: Motorrad Schramm