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- Warum stempelt das Vorderrad beim Anbremsen oder Hineinbremsen in eine Kurve, aber sobald man die Bremse loslässt oder ans Gas geht, wird das Vorderrad ruhig?
- Warum springt das Vorderrad im letzten Bereich der Bremszone?
- Warum stempelt das Vorderrad und gibt ein unsicheres Gefühl im neutralen Bereich der Kurve (nach dem Anbremsen, aber vor dem erneuten Gasgeben)?
- Warum verliert das Vorderrad Grip beim herausbeschleunigen, speziell beim harten Beschleunigen aus langsamer Kurven?
- Die Gabel ist sehr unkomfortabel, alle kleinen Unebenheiten sind direkt am Lenker spürbar. Was kann ich dagegen unternehmen?
- Das Heck "pumpt" beim Herausbeschleunigen und in langgezogenen Kurven mit welliger Fahrbahn. Was kann ich dagegen unternehmen?
- Warum stempelt das Hinterrad beim Anbremsen?
- Die Hinterfederung gibt Fahrbahnunebenheiten zu direkt an den Fahrer weiter, ausserdem schlechte Reifenhaftung bei unebenem Fahrbahnbelag? Was kann ich dagegen unternehmen?
- Der Hinterreifen hat schlechtes Laufbild und kurze Lebensdauer, Lauffläche reißt nach weniger als 10 Runden auf, Grip während der ersten paar Runden OK. Was kann ich dagegen unternehmen?
- Der Hinterreifen hat "zu schönes" Laufbild auch nach vielen Runden, Lauffläche sehr glatt, Grip schlecht. Was kann ich dagegen unternehmen?
Ursache:
Die Gabel taucht beim Anbremsen zu tief ein und erreicht den progressiven, harten Bereich gegen Ende des Federweges.
Lösung
a) mehr Federvorspannung an der Gabel
b) härtere Gabelfedern
c) falls zuviel Restfederweg unausgenützt bleibt, Ölstand in der Gabel absenken.
d) sicherstellen, dass hohe mechanische Reibung die Funktion der Gabel nicht beeinträchtigt.
e) Heckhöhe zu hoch, zuviel Federvorspannung hinten, Heckhöhe absenken durch Verringerung der Federvorspannung am Federbein.
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Ursache
Die Gabel federt bis zum harten Bereich durch den Ölstand ein oder schlägt ganz durch und kann daher kleine Wellen in der Fahrbahn nicht mehr verarbeiten.
Lösung
a) falls zuviel Restfederweg ungenützt bleibt, Ölstand in der Gabel absenken.
b) falls die Gabel den vollen Federweg ausnutzt und durchschlägt, Federvorspannung erhöhen bzw. Gabelölstand erhöhen, falls erforderlich härtere Gabelfedern einbauen.
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Ursache
Durch Über- oder Unterdämpfung der Gabel kann das Vorderrad kleinen Unebenheiten der Fahrbahn nicht exakt folgen.
Lösung
a) zu wenig Zugstufendämpfung, Zugstufendämpfung der Gabel einige Clix zudrehen
b) wenn zugleich jede kleine Welle am Lenker spürbar wird, Zugstufendämpfung einige Clix aufdrehen
c) fallweise auch Druckstufendämpfung einige Clix weicher stellen
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Ursache
zu wenig Zugstufendämpfung, zuviel Federvorspannung in der Gabel, Fronthöhe zu hoch, Federbein zu weich, Heckhöhe zu niedrig.
Lösung
a) Zugstufendämpfung der Gabel einige Clix zudrehen
b) Federvorspannung der Gabel reduzieren
c) Federvorspannung hinten erhöhen oder härtere Stoßdämpferfeder einbauen
d) Fronthöhe durch erhöhen des Gabelüberstandes absenken, oder ggf. Heckhöhe vergrößern.
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Ursache
Hohe mechanische Reibung oder verspannt eingebaute Gabel?
Lösung
a) Vorderachsklemmung lösen und Gabel öfters durchfedern
b) bei Upside-Down Gabeln Anzugsdrehmoment der unteren Gabelbrücke kontrollieren
c) Staubkappen der Gabel abziehen und Dichtringe leicht mit spez. Dichtringfett fetten
d) bei verbleibender mechanischer Reibung Gabel überholen lassen
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Ursache
Federbein unterdämpft
zuwenig Federvorspannung
Feder zu weich
Lösung
a) Zugstufe einige Clix zudrehen
b) statischen Durchhang am Heck kontrollieren und auf ca. 5 ? 10 mm einstellen über Erhöhen oder Verringern der Federvorspannung.
c) Falls sehr viel Federweg ausgenützt wird, Druckstufendämpfung einige Clix zudrehen.
d) Durchhang mit Fahrer kontrollieren, (Richtwert ca. 25 ? 30 mm, gemessen von voll ausgefedert ausgehend) und ggf. durch einbauen einer härteren Feder einstellen.
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Ursache
Zuviel Federvorspannung hinten, (Heck federt bis zum Anschlag aus, Federbein kann nicht mehr arbeiten), Federbein überdämpft, Gabel zu weich
Lösung
a) statischen Durchhang kontrollieren, ggf. Federvorspannung reduzieren,
b) wenn sich die Heckpartie gleichzeitig sehr ?straff? anfühlt, Zugstufendämpfung einige Clix aufdrehen, damit das Hinterrad kleinen Unebenheiten schneller folgen kann.
c) wenn die Heckpartie relativ schnell ausfedert, Zugstufendämpfung einige Clix zudrehen, damit das Hinterrad nicht unkontrolliert springt.
d) Restfederweg an der Gabel kontrollieren, falls die Gabel sehr tief eintaucht, wird das Hinterrad zuviel entlastet und hebt ab. Gabelfedervorspannung erhöhen oder härtere Gabelfedern montieren.
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Ursache
Druckstufendämpfung zu hart, Federvorspannung zu gering, Federung sinkt sehr weit ein und arbeitet im progressiven, harten Bereich
Feder zu hart
Lösung
a) Druckstufendämpfung einige Clix weicher stellen
b) statischen Durchhang kontrollieren und ggf. einstellen auf ca. 5 ? 10 mm
c) falls bei richtig eingestelltem statischen Durchhang das Heck mit Fahrer weniger als 25 mm einsinkt, ist eine weichere Feder zu wählen.
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Ursache
Reifenmischung zu weich für die jeweilige Strecke und Temperatur
Federung hinten zu weich eingestellt, arbeitet zu weit im Progressiven Bereich
Dämpfung hinten absolut falsch eingestellt
Lösung
Nächst härtere Reifenmischung auswählen
Statischen Durchhang kontrollieren und richtig einstellen
Dämpfung am Federbein auf Grundeinstellwerte einstellen, davon ausgehend Feineinstellung vornehmen
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Ursache
Reifenmischung zu hart für jeweilige Strecke und Temperatur
Federung hinten zu hart eingestellt, keine Gewichtsverlagerung beim Beschleunigen
Dämpfung hinten absolut falsch eingestellt, meist überdämpft
Lösung
Nächst weichere Reifenmischung auswählen
Statischen Durchhang kontrollieren und richtig einstellen
Dämpfung am Federbein auf Grundeinstellwerte einstellen, davon ausgehend Feineinstellung vornehmen
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